Leitbild und Schulprofil stellen die aktuelle Schulsituation dar, wobei auch Zielvorstellungen mit einbezogen sind und die Möglichkeit für Weiterentwicklung gegeben ist.

Leitbild und Schulprofil werden von allen Schulpartnern, das sind Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen und Direktor/in, getragen. Diese können Anträge zur Abänderung stellen, welche mit Mehrheitsbeschluss im Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) in Kraft treten. Dabei orientieren sich die Lehrervertreter/innen im SGA an Konferenzbeschlüssen.

→ Hier können Sie das Leitbild als PDF herunterladen.

Leitbild und Schulprofil stellen die aktuelle Schulsituation dar, wobei auch Zielvorstellungen mit einbezogen sind und die Möglichkeit für Weiterentwicklung gegeben ist.

Leitbild und Schulprofil werden von allen Schulpartnern, das sind Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen und Direktor/in, getragen. Diese können Anträge zur Abänderung stellen, welche mit Mehrheitsbeschluss im Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) in Kraft treten. Dabei orientieren sich die Lehrervertreter/innen im SGA an Konferenzbeschlüssen.

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Grundhaltung

Unsere Grundhaltung

Wir bemühen uns im täglichen Umgang mit unseren SchülerInnen um Verständnis, Toleranz und gegenseitige Achtung.

  • Toleranz, gegenseitige Achtung und Verständnis sind die Basis unserer Arbeit.
  • Heterogenität betrachten wir als Chance. Wir wenden uns gegen jede Form von Diskriminierung. Insbesondere treten wir gegen geschlechtsspezifische und ethnische Benachteiligung sowie gegen die Benachteiligung von Menschen mit körperlicher, geistiger oder Sinnesbeeinträchtigung auf.
  • Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern umfassende Bildung im kreativen, kognitiven und emotionalen Bereich. Übergeordnete Ziele sind Selbstständigkeit und Eigenverantwortung, Kooperationsfähigkeit und gesellschaftspolitische Mündigkeit.
    Soziales Lernen hat bei uns einen hohen Stellenwert.
  • Unsere Arbeit im Kollegium beruht auf enger Kooperation und wechselseitiger Unterstützung.
  • Wir betrachten es als professionelle Verpflichtung, unsere pädagogische Arbeit kontinuierlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
  • Wir freuen uns über die überdurchschnittliche Schulzufriedenheit unserer Schüler/innen und bemühen uns um eine angstfreie und produktive Arbeitsatmosphäre.
  • Von den Schülerinnen und Schülern, sowie von den Eltern erwarten wir die dazu notwendige konstruktive Haltung und die Bereitschaft, Verantwortung für das tägliche Miteinander zu übernehmen.

Arbeit

Unsere Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern

Die antonkriegergasse (akg) ist eine der größten Allgemeinbildenden Höheren Schulen Österreichs. 

Mit unseren rund 1150 Schülerinnen und Schülern arbeiten über 140 Lehrer/innen, mehrere psychologische Betreuer/innen, Schülerberater/innen, Schulärzte/innen, muttersprachliche Fremdsprachenassistenten/innen sowie Gäste und Experten/innen zu speziellen Themen (Zeitzeugen/innen, Künstler/innen usw.).

Ältere Schüler/innen arbeiten mit jüngeren im Rahmen des Peer-Projekts (Mediation) und des Tutorensystems (Lernbetreuung).

Darüber hinaus ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Lernerfahrungen außerhalb unserer Schule, unter anderem:

  • Schulveranstaltungen (Kennenlern-, Projekt- und Sportwochen sowie Sprachreisen)
  • Internationaler Austausch mit Schulen (z.B. im Rahmen des COMENIUS-Programms der EU)
  • Berufspraktische Tage

Das Bildungsprogramm unserer Schule orientiert sich an den lebensweltlichen und zukünftigen beruflichen Anforderungen, die an unsere Absolventen/innen gestellt werden. Es ist den Prinzipien der Schülerzentrierung, der Handlungsorientierung sowie des fächerübergreifenden und projektorientierten Lernens verpflichtet. Kooperative und offene Lernformen spielen hierbei eine besondere Rolle. 

Im Sinne der Inklusion werden Schüler/innen mit körperlichen, geistigen und/oder Sinnesbeeinträchtigungen an der akg bereits seit den 80er Jahren aufgenommen und von qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen gefördert. In Kooperation mit dem BIG (Bundesinstitut für Gehörlosenbildung) werden zudem Klassen mit Schülerinnen und Schülern mit Hörbeeinträchtigung geführt. 

Die akg ist eLSA zertifiziert (e-learning im Schulalltag). Die Erziehung zu einem verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit digitalen Medien ist uns ein wichtiges Anliegen. Zu diesem Zweck werden regelmäßig Projekte durchgeführt ("Safer Internet", Einführung in die IKT). Digitale Medien werden überall dort, wo es didaktisch sinnvoll ist, in den Unterricht integriert. 

Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern wird unterstützt durch eine reichhaltige Infrastruktur: 

  • Eigene Räumlichkeiten für die Tagesbetreuung
  • Bibliothek
  • Ausstattung der Klassen mit Computern und Beamern
  • Festsaal mit Bühnenausstattung
  • weitläufige Außensportanlagen
  • Sondersäle: 3 Turnsäle, Bühnenraum, Bandraum, EDV-Räume, 
    Säle für den naturwissenschaftlichen und kreativen Bereich 
  • Filmschneideplätze, Fotolabor, Lernwerkstatt, Schulküche usw.

 

Bildungsangebot

 Bildungsangebote und Betreuungsformen

Unterstufe

Die Unterstufe (1. bis 4. Klasse) wird entsprechend den Lehrplanbestimmungen der
AHS bzw. des Realgymnasiums als WMS (Wiener Mittelschule) geführt. 
Es werden auch Volksschulabgänger/innen, die nicht über die AHS-Berechtigung verfügen, aufgenommen.

Charakteristische Elemente der Arbeit in der WMS sind das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse der einzelnen Schüler/innen durch verschiedene Differenzierungsmaßnahmen (Offene Lernangebote, Trainings- und Erweiterungskurse, Förderkurse am Nachmittag usw.) und ein möglichst abwechslungsreiches Bildungsangebot in Form von fächerübergreifendem, projektorientiertem und themenzentriertem Unterricht. Kleingruppenbildung und verschiedene Formen des Teamteachings sollen dies gewährleisten. 

Individuelle Rückmeldeverfahren ergeben ein differenziertes Bild der Leistungen unserer Schüler/innen, insbesondere wird jedem Jahreszeugnis eine "ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung" (EDL) beigefügt.

In einer wöchentlichen Klassenstunde wird die Entwicklung von Lernkompetenzen (z.B. Selbstorganisation) und Sozialkompetenzen (z.B. Konfliktlösungsstrategien) gefördert, auch anhand aktueller Anlässe. 

Teamkooperation nimmt an unserem Standort traditionell einen hohen Stellenwert ein. 
Wir verpflichten uns zu regelmäßigen Koordinationssitzungen, um unter anderem gemeinsam Unterricht und Projekte zu planen bzw. die pädagogische Arbeit mit unseren Schüler/innen zu reflektieren.

Für die Schüler/innen unserer Unterstufe ist eine Tagesbetreuung möglich, die durch Lehrer/innen unserer Schule erfolgt. In diesem Rahmen können die Kinder ihre Freizeit verbringen, ein Mittagessen erhalten, Hausübungen erledigen (eine fixe Lernstunde pro Nachmittag) und Neigungskurse besuchen.

Übergangsstufe und Fachmittelschule (FMS)

Anschließend an die 4. Klasse werden neben unserer Oberstufe die einjährige 
Übergangsstufe bzw. die im Haus geführte Fachmittelschule (FMS) angeboten.

Hierbei haben die Schüler/innen Gelegenheit, sich auf die Oberstufe und weiterführende Mittlere oder Höhere Schulen vorzubereiten (Schwerpunkt in der Übergangsstufe) bzw. verschiedene Berufsbilder kennenzulernen (Schwerpunkt in der FMS).

Oberstufe

Die Oberstufe (5. bis 8. Klasse) besteht aus fünf verschiedenen, parallel geführten Ausbildungszweigen.

  • A-Klasse: Realgymnasium mit Schwerpunkt Mathematik, Naturwissenschaften
  • B-Klasse: Wirtschaftskundliches Realgymnasium mit Schwerpunkt Wirtschaft (Projektmanagement)
  • C-Klasse: Wirtschaftskundliches Realgymnasium mit Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) 
  • D-Klasse: ORG mit Instrumentalunterricht und musisch-kreativem Schwerpunkt
  • E-Klasse: ORG mit Bildnerischem Gestalten und Werkerziehung und musisch- kreativem Schwerpunkt 

Als zweite Fremdsprache stehen Französisch, Italienisch, Latein oder Spanisch zur Wahl.

Den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe wird ab der 7. Klasse eine breite Palette an Wahlpflichtgegenständen - vorwiegend in kleinen Gruppen - angeboten. 
Alle Wahlpflichtgegenstände können als mündliche Maturagegenstände gewählt werden.

Für die Oberstufe gibt es ein spezielles Förderkonzept. Es werden in allen Schularbeitsgegenständen klassenübergreifende Förderkurse angeboten, die das ganze Schuljahr dauern.

In der Woche vor den Osterferien finden die Kulturtage statt, in denen die Schüler/innen der Oberstufe den Schwerpunkt ihres Zweiges präsentieren. Je nach Zweig werden naturwissenschaftliche Experimente, Projekte im IKT-Bereich, Bühnenstücke und Ausstellungen von Kunstobjekten gezeigt. Die Organisation übernehmen die Schüler/innen der 7B (Projektmanagement-Klasse).

Organisation

Organisation und Schulleitung

Die Direktorin/der Direktor trägt die Gesamtverantwortung für unsere Schule und vertritt sie nach außen.

Sie/er führt die Schule kooperativ und sorgt für klare Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt sowie für deren Umsetzung.
Sie/er ist verpflichtet, das Erreichen der von der Schule selbst gesteckten Ziele einzufordern. Dazu gehört unter anderem die Schaffung von Rahmenbedingungen, die zeitgemäße, innovative Formen des Lernens und Lehrens ermöglichen.

Zur Unterstützung der Direktion übernehmen einzelne Lehrer/innen definierte Funktionsbereiche (z.B. Koordinierung der Unter- bzw. Oberstufe, Evaluation usw.). 

Die Bestellung erfolgt transparent aufgrund einer schulinternen Ausschreibung.

Folgende Gremien wirken an Entscheidungen der Schulleitung mit:

  • Schulgemeinschaftsausschuss (SGA)
  • Personalvertretung der Lehrer/innen
  • Vertretung der Schüler/innen
  • Elternvertretung

Alle Schulpartner unterstützen das Zustandekommen funktions- und entscheidungsfähiger Gremien und deren Arbeit. Dies geschieht insbesondere zu Beginn der 1. und 5. Klasse durch die Wahl der Elternvertreter/innen im Rahmen eines Klassenelternabends. 
Zwischen der Elternvertretung und den Lehrerinnen und Lehrern besteht eine enge Kooperation, die u.a. in der Veranstaltung weiterer themen- und problembezogener Elternabende ihren Ausdruck findet.
Gemeinsam unterstützen Eltern und Lehrer/innen die Wahl und Aktivitäten der Klassen- und Schulsprecher/innen.

Um über das staatlich finanzierte Schulbudget hinaus Mittel für verschiedene Anliegen zu erhalten, werden zusätzliche Einnahmequellen erschlossen. In Fällen besonderer Gegenleistungen durch die Schule (z.B. Errichtung eines Mobilfunkmastes am Schulgelände) ist der SGA zu befassen.

Schulentwicklung

Schulentwicklung und Qualitätssicherung

Systemische Schulentwicklung ist uns eine Verpflichtung, der wir uns mit Engagement stellen.

Die Evaluation unserer Arbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Sowohl Lernergebnisse als auch Schulentwicklungsprozesse sind ihr Gegenstand. 

Die Koordinationsgruppe, bestehend aus Vertreter/innen des Kollegiums und der Direktorin/dem Direktor, tagt regelmäßig. Sie nimmt anstehende Veränderungen wahr und bereitet Themen auf, um sie entsprechend unserem Schulentwicklungskonzept entscheidungsreif zu machen.

Die inhaltliche Arbeit erfolgt in Fachkonferenzen bzw. Arbeitsgruppen. Diese werden von der Schulleitung einberufen bzw. beauftragt.

Zur Weiterentwicklung unserer Unterrichtsarbeit und zur Verbesserung der internen Kommunikation finden jedes Jahr ein pädagogischer Tag bzw. mehrere pädagogische Konferenzen für das gesamte Kollegium statt. 

Die dabei erarbeiteten Konzepte sowie alle die gesamte Schule betreffenden Angelegenheiten werden in Schulkonferenzen behandelt und beschlossen. Zu diesen werden Vertreter/innen der Eltern und Schüler/innen schriftlich eingeladen. In wichtigen und gesetzlich festgelegten Bereichen (z.B. schulautonome Lehrplanbestimmungen) obliegt die endgültige Entscheidung dem Schulgemeinschaftsausschuss.