Hier finden Sie laufend neue Beiträge zu interessanten Projekten und andere Berichte aus der Schule.

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Da weder LehrerInnen noch SchülerInnen der 5C die letzten heißen Schultage gerne „einbetoniert“ verbringen, entschlossen sich Manfred Car und Johanna Hochedlinger gemeinsam mit Wolfgang Erker (der leider erkrankte) drei Tage wandernder, kletternder und schwimmender Weise im Salzkammergut zu verbringen. Von Wörschach Schwefelbad stiegen wir durch die Klamm zur Spechtenseehütte (1000 m).

Nach einem abendlichen Sprung ins kühle Nass besuchten wir am nächsten Tag die älteste Sennerin Österreichs, Zilli, 94 Jahre alt und sehr weise (... viel lachen müsst´s und lustig sein, dann habt´s a langes Leben) auf der Bärenfeuchtenalm. Von dort kletterten wir auf den fast 1800 m hohen „Bärenfeuchten Mölbling“. Dabei zeigte sich der tolle Gemeinschaftssinn unserer Gruppe, denn ohne gegenseitige Hilfe hätten wir die schmalen und ausgesetzten steilen Steige nicht bewältigt!

Abschluss des Tages bildete ein Besuch bei einer der größten Lamafarmen Österreichs.

Am 1. Juni verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unseren Hüttenwirten Herbert und Evi. Über die Leistalm ging´s zur Bahn nach Stainach.

Ein einmaliges, spannendes Erlebnis! 

Herr Direktor Fleck,

als Elternverein  haben wir die diversen Medienberichte zur Zentralmatura verfolgt.

Was können Sie uns zu den Ergebnissen an der Antonkriegergasse sagen?

 

Die Ergebnisse unserer Maturantinnen und Maturanten waren im Großen und Ganzen recht gut, soweit das bis jetzt feststeht (die mündlichen Prüfungen laufen ja noch). Von unseren knapp hundert Maturanten ist eine einzige VWA negativ beurteilt worden, die Ergebnisse waren ansonsten vorwiegend Sehr gut oder Gut.

Von den schriftlichen Arbeiten, die ja zentral vorgegeben waren, wurde ca. ein Sechstel mit Nicht Genügend beurteilt. Dies mag erschreckend erscheinen, und wurde von bestimmten Medien auch so dargestellt (die allerdings keinerlei Zahlen hatten und offenbar aufgrund einer sehr subjektiven Einzelmeldung zu ihrem Bericht kamen). Allerdings haben diese Ergebnisse die Kompensationsprüfungen nicht berücksichtigt, die aber ein Teil der schriftlichen Prüfungen darstellen. Und nach diesen Prüfungen blieben nur mehr ca. 5% negative Noten.

Ist das ein schlechtes Ergebnis? Auf den ersten Blick wünscht man sich ja eine Schule, wo 100% die Matura positiv absolvieren, und solche Schulen gibt es. Ehrlicher wäre aber anzuschauen, wie viele Schüler denn VOR der Matura „hinausgeprüft“ wurden, und diese in die Statistik miteinzubeziehen. Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild.

Die akg beginnt jedes Jahr mit fünf 5.Klassen, und jedes Jahr maturieren fünf 8.Klassen. Wir bemühen uns, auch Kindern, die es nicht so leicht haben, eine Chance zu geben. In unseren Klassen sitzen Schülerinnen und Schülern, denen die Schule nicht so leicht fällt, gemeinsam mit hochbegabten und ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern, Kinder aus gutem Haus gemeinsam mit solchen, die aus ganz schwierigen Verhältnissen stammen, alleine ohne Eltern leben, erst vor kurzem aus dem Ausland nach Österreich gekommen sind, etc. Viele von ihnen werden bei uns genommen, nachdem sie anderswo abgewiesen wurden. Und viele von diesen Menschen maturieren mit beeindruckenden Leistungen! Manche schaffen es nicht beim ersten Anlauf, doch auch das ist legitim. Wir sehen es als unsere Pflicht, auch diesen Menschen eine Chance zu geben, und nicht auszusieben und nur die „Musterschüler“ antreten zu lassen. Das wäre ein leichtes, wir hätten nur mehr positive Noten. Doch soll eine Schule so arbeiten?

 

Warum stellt offenbar gerade Mathematik ein solches Problem für unsere SchülerInnen dar?

Das ist ein österreichweites Phänomen, das beschränkt sich nicht auf die akg. Es hat damit zu tun, dass sich die neue, kompetenzorientierte RP in Mathematik am stärksten von der früheren Form unterscheidet. Während in Englisch bei uns (wie an vielen Schulen) schon seit Jahren standardisierte, kompetenzorientierte Schularbeiten die Regel sind, und in Deutsch die neue RP sich nicht wesentlich von früheren Aufgabestellungen unterscheidet, wird in Mathematik nun viel mehr Wert auf Interpretation von Daten, Graphen, Gleichungen gelegt. Schülerinnen und Schüler, die damit erst spät in ihrer Laufbahn konfrontiert waren, tun sich hier naturgemäß schwer. Und ohne den schwarzen Peter hier jemanden zuschieben zu wollen – manche M-Lehrerinnen und Lehrer haben bis zu ihrer Pension in den letzten Jahren zwar sehr guten Unterricht gemacht, aber eben nicht diese Form der Aufgabenstellung verwendet.

 

Wie gehen Sie bzw. die zuständigen LehrerInnen mit den Ergebnissen um?

Wir  schauen uns genau an, wie wir eben dieses Problem beheben können. Mittlerweile arbeiten alle Mathematiklehrerinnen und –lehrer mit den neuen Formaten, dazu haben wir ab dem  kommenden Schuljahr Orientierungschecks sowie offene Mathematik-Nachhilfe eingerichtet, um Lücken zu schließen.

 

Was können die SchülerInnen tun, um sich im nächsten bzw. den folgenden Jahren besser auf die (Mathematik-)Matura vorzubereiten?

Nicht nur bei den Lehrerinnen und Lehrern ist ein Umdenken erforderlich. Ich zitiere einen Schüler, dem ich früher einmal M-Nachhilfe gegeben habe „Herr Fleck, ich will das nicht verstehen, ich muss es nur rechnen können.“ Diese Aussage ist leider bezeichnend für ein Lernverständnis, wie es in den letzten Jahrzehnten zum Erfolg geführt hat. Jetzt geht das nicht mehr! Die Schülerinnen und Schüler müssen (hart!) dran arbeiten, zu verstehen, was sie tun, und nicht bloß zufrieden sein, für den nächsten Test zu lernen, um danach alles zu vergessen. Dass das sinnvoller ist, ist klar. Es ist aber auch anspruchsvoller und erfordert eine gewisse Selbstdisziplin und Reife.

 

Was hebt unsere Schule von den andern Schulen ab? Gibt es so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal, das die Schule attraktiv macht, einen Wettbewerbsvorteil, den die Schule gegenüber anderen Schulen hat??

Vieles habe ich bereits genannt. Dazu kommt sicher ganz konkret in der Oberstufe das Angebot an Zweigen, die es meines Wissens in Wien kein zweites Mal gibt. Wo sonst können Jugendliche nach ihren Interessen zwischen Naturwissenschaften und Projektmangement, IKT, Instrumentalmusik und bildender Kunst wählen, und in diesen Bereichen maturieren? Welche Schulen sonst bieten die Möglichkeit zu Maturaprüfungen beispielsweise in Gesang, Sprechtheater oder naturwissenschaflichem Labor?

Wir kombinieren die Vorteile der AHS, eben die in meinen Augen in der Berufswelt immer wichtigere Allgemeinbildung, mit den Vorteilen einer gewissen Spezialisierung, eben durch unsere Zweige. Und eines darf man nicht vergessen: Ein dermaßen hoher Anteil an motivierten, begeisterten, engagierten Lehrerinnen und Lehrern habe ich noch an keiner Schule erlebt. Ich habe auf viele Gesprächen mit Kollegen anderer Schule Verwunderung erlebt, was bei uns alles geboten wird!
Und nicht zu vergessen, wo sonst gibt es Integration von beeinträchtigen Schülern von der 1. Klasse bis zur Matura immer wieder und ganz selbstverständlich?

 

Wie reagieren Sie auf Aussagen wie letztens die eines Schülers in der Presse: „Die Schule sei gut, weil sie nicht so anspruchsvoll sei“?

Das ist eine Einzelmeinung, die ich nicht teile. Zum einen lässt sich kaum abschätzen, wie anspruchsvoll eine Schule im Vergleich mit anderen ist (besonders wenn ein Schüler nur hier die Oberstufe besucht hat). Zum anderen ist die Beurteilung von Anspruch generell schwer messbar. Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Eine Schülerin, die vor einem halben Jahr zu uns gewechselt ist, hatte einen 5er in Physik. Jetzt steht sie auf Sehr Gut. Denken Sie jetzt, wie anspruchslos? Was für ein Lehrer schenkt denn hier billig Noten her? Das beweist doch, dass obige Aussage stimmt!

Mitnichten! Der besagte Physiklehrer hat über ein Jahrzehnt in Forschung und Lehre an der Universität Wien gearbeitet, und fordert Verständnis und Kompetenz. Es handelt sich um mich, und ich lade jeden ein, mich im Unterricht zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen. Zurück zur Schülerin: In ihrer früheren Schule musste sie Formelherleitungen auswendig lernen und wiedergeben. Jetzt lernt sie, Experimente zu machen und zu protokollieren und zu verstehen, wie die Welt funktioniert. Was ist also ein anspruchsvoller Unterricht?

 

Was soll Eltern motivieren, ihre Kinder an die Schule zu geben?

Ich denke, oben viele Gründe genannt zu haben. Und wenn man weiß, dass Kinder bei uns neben fachlichen auch soziale Kompetenzen erlernen und dazu noch als Mensch respektiert und wahrgenommen werden – was will man mehr von einer Schule?

Ich frage Sie: Wollen Sie Ihr Kind an eine Schule geben, von der Sie meinen, dass höchstes Niveau gefordert wird und jeder, der dem nicht entspricht oder bei dem ein Problem entsteht, zittern muss, hinauszufliegen?

Oder wollen Sie Ihr Kind an eine Schule geben, wo Sie darauf vertrauen können, dass es auch dann noch gut betreut wird, wenn sich ein Problem auftut? Können Sie sicher sein, dass Ihr Kind, das zum Zeitpunkt der Anmeldung eine Vorzugschülerin oder ein Vorzugsschüler ist, das immer sein wird? Was, wenn durch Pubertät, Krankheit, Schicksalsschläge o.ä. eines Tages Probleme auftreten? Die akg ist die Schule, die Ihr Kind auch dann weiterhin nach besten Möglichkeiten betreut und begleitet!

Und falls das etwas wert ist: Ich persönlich würde meine Kinder sofort an die akg geben, wenn ich dürfte!

 

Die ungekürzte Version des Interviews gibt es unter http://www.antonkriegergasse.at/ev/images/Interview_EV.pdf

 

12. Juni 2015

Unsere beiden Klassen 2e und 2f erhielten heute im Rahmen unseres Tierschutzprojektes die Möglichkeit, Dr. Jane Goodall in einem Vortrag für junge Menschen in englischer Sprache live zu erleben. Jane Goodall gilt als bedeutendste Primatenforscherin der Welt, wurde vielfach ausgezeichnet und schrieb 17 Bücher. Auch mit 81 Jahren gilt ihr gesamtes Engagement dem Schutz bedrohter Arten, allen voran den Schimpansen. Erfolgreich setzt Jane Goodall dabei auf ein ganzheitliches Konzept: Schutz von Mensch, Tier und Natur.

In gut verständlichem Englisch, mit lebendigen Gesten und Lauten aus dem Tierreich berichtete Jane Goodall, wie sie ihren Traum aus Kinder- und Jugendjahren verwirklicht hat: im Dschungel mit den Tieren zu leben, zu forschen und Bücher zu schreiben! Es war ein Vortrag der Mut macht, an seine Träume zu glauben, der für den Umgang mit unserer Umwelt und unseren Ressourcen sensibilisiert und der dazu motiviert mit Jane Goodalls Roots & Shoots, dem globalen, ökologischen und humanitären Kinder- und Jugendprogramm, selbst die Welt zu verändern.

Als Gründerin, Mentorin und Inspiration der 28 Jane Goodall Institute weltweit, ermutigte sie in ihrem Vortrag die jungen Menschen aktiv zu werden. Denn, so die UN-Friedensbotschafterin, entscheidend ist das eigene Handeln. "Die größte Gefahr für unsere Zukunft ist die Gleichgültigkeit. Nur wenn Mensch, Tier und Natur eine Einheit sind, gibt es Grund zur Hoffnung für eine gemeinsame Zukunft von uns allen auf diesem einmaligen Planeten" 

Unsere SchülerInnen zeigten sich dermaßen interessiert, dass einige von ihnen - Pascal Manasek (2f) und Armin Kurtagic (2e) sogar in englischer Sprache Fragen an Jane Goodall richteten, die diese gerne beantwortete. Markus Vock (2e) erhielt schließlich sogar als einziges Kind die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Foto mit Jane Goodall, da er die von Maggie Entenfellner gestellte Quizfrage nach dem Ursprung einiger Verse von Michael Jackson's "Earth Song" beantworten konnte.

Dieser ebenso berührende wie spannende Vortrag der überaus beeindruckenden Jane Goodall, wird sowohl den SchülerInnen als auch uns LehrerInnen lange in Erinnerung bleiben.

http://www.janegoodall.at 

Dr. Jane Goodall und Markus Vock (2e)

Safer Internet Logo

Schulen in über 100 Ländern haben beim Safer Internet Day am 10. Februar 2015 mitgemacht. In Österreich war sogar ein ganzer Monat - der Februar - als Aktionsmonat diesem Thema gewidmet. Kinder und Jugendlichen haben sich intensiv mit sicherer Handy- und Internetnutzung auseinandergesetzt. Viele Projekte, Thementage oder Workshops wurden durchgeführt.

Unsere Schule war ebenfalls aktiv dabei. Hier ein kurzer Bericht über die Aktivitäten an unserer Schule:

In der 5C war im Fach Haushaltsökonomie der Februar diesem Projekt gewidmet. Ziel des Projekts war es, dass die Schülerinnen und Schüler für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler Materialien zum Thema Safer Internet gestalten. Unter anderem haben die Jugendlichen eine Internetrecherche zu den unterschiedlichen Handytarifen und möglichen Kostenfallen durchgeführt.

Außerdem wurden die Bereiche „Rechte am eigenen Bild“ und „Urheberrecht“ behandelt. Nach der Ausarbeitung des Konzepts wurden von den Jugendlichen unterschiedliche Materialien wie Arbeitsblätter, Power Point Präsentationen und Videos zu verschiedenen Themen erstellt, unter anderem zu:

•      Online Shopping

•      Internetabzocke

•      Partnerbörse - Love Chat

•      Soziale Netzwerke

•      Sollregeln im Internet

•      Urheberrecht

Die 3AB Klassen befassten sich mit dem Thema Safer Surfing – Netiquette. Die Jugendlichen erarbeiteten den richtigen Umgang mit anderen Personen in sozialen Plattformen und stellten die wichtigsten Regeln auf einem Plakat dar. Diese Stunde wurde in Zusammenarbeit mit einem Native Speaker durchgeführt, d.h. der Stoff wurde in englischer Sprache vermittelt und erarbeitet. Jede / jeder wählte ein kachelförmiges Papierblatt und schrieb in Englisch eine Regel darauf. Die Klasse entschied dann gemeinsam welche Kacheln auf das Poster kommen.

 

Die Klassen der 3CD erarbeiteten in zwei Musik-Stunden das Thema Safer Internet – Musik. Die Jugendlichen erfuhren wichtige Grundlagen zum Thema Filesharing, Creative Commons und Urheberrecht. Danach posteten sie auf einer Padlet Pinnwand ein lizenzfreies Lied ihrer Wahl, inklusive Titel, Interpret und Quelle. Und so ist eine schöne Musiksammlung - ausschließlich mit lizenzfreien Inhalten - entstanden!

In den 1CD Klassen wurde Safer Surfing – Internetgrundlagen am Safer Internet Tag erarbeitet. Folgende wichtige Fragen wurden besprochen: Was ist das Internet? Was ist ein Browser? Was ist eine URL? Was ist eine Suchmaschine?

Danach übten die Kinder, lizenzfreie Bilder zu suchen und zu finden. Sie schafften es dann, diese in ein Dokument einzufügen. Die ersten Schritte zu einem sicheren Umgang mit dem Internet waren somit getan!

 

Näheres zum Safer Internet Tag findet man hier: www.saferinternet.at/saferinternetday/sid-2015/

Weiterführende Informationen, auch für interessierte Eltern, hier:

www.saferinternet.at 

Alicia Bankhofer, e-learning Koordinatorin der antonkriegergasse