Wir haben schon viele Schulprojekte gemacht, aber das war definitiv eines der besten (die andern waren natürlich auch toll).

Am ersten Tag machten wir erst einmal das Drehbuch und ein Storyboard. Davor hatten wir uns allerdings schon ein paar der Animationen von anderen Kinder angeschaut (von dem Kurzfilm „Guck mal in den Lüftungsschacht, ich glaub‘ da braucht jemand ein Pflaster“ ist auch die Figur von Prinzessin Pflaster entstanden). Wir dachten uns viele Details aus, von denen es aber nicht alle in den Film schafften. Zum Beispiel war die Schnitzelkrone einmal ein Pizzarezept.

Am ersten Tag sollte das Skript eigentlich fertig werden, war es aber noch nicht. Nachdem wir es fertiggemacht hatten, ging es ans Zeichnen, Schneiden und Animieren. Wir durften schon am ersten Tag animieren, doch das waren nur kleine Animationen. Es waren drei und sie waren über ein Einhorn, ein Schiff und eine Zombieapokalypse.

Am dritten Tag waren wir größtenteils fertig mit Zeichnen und richteten unseren ganzen Fokus auf das Animieren. Zwischendurch wurden noch die Tonaufnahmen gemacht. Das noch mit ein bisschen Stress vermischt und der Film war so gut wie fertig. Jetzt fehlte nur noch der Schnitt. Aber der wurde nicht von uns Kindern gemacht.

So ist das ungefähr bei uns abgelaufen, mir hat das sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, wir machen so ein Projekt noch einmal.

Lars V.